Erfolgreiche Müllsammelaktion in der Nachbarschaft
In den letzten Tagen haben Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule aktiv Müll in ihrer Umgebung gesammelt. Mit Handschuhen, Greifzangen und Müllsäcken ausgestattet, waren mehrere Gruppen rund um das Schulgelände und in der Nachbarschaft unterwegs.
Die Aktion war ein voller Erfolg: Zahlreiche Säcke mit Abfall konnten eingesammelt werden, und viele Anwohnerinnen und Anwohner nutzten die Gelegenheit, sich für das Engagement der Jugendlichen zu bedanken.
Dabei wurde den Schülerinnen und Schülern deutlich, wie viel Müll tatsächlich herumliegt und, dass das Umfeld durch achtlos weggeworfene Abfälle stark belastet wird. Viele berichteten, dass sie durch diese Erfahrung nachdenklich geworden sind und nun bewusster mit der Umgebung umgehen wollen.
„Es war schon erschreckend zu sehen, wie viel Müll überall liegt“, erzählte eine Schülerin. „Aber es hat auch Spaß gemacht, gemeinsam etwas zu bewegen.“ Ähnliche Stimmen hörte man von mehreren Jugendlichen und das zeigte: Die Aktion war nicht nur ein Aufräumen, sondern auch eine Erfahrung, die zum Nachdenken angeregt hat.
Feierliche Freisprechung grüner Fachkräfte
36 grüne Fachkräfte konnten in diesem Jahr stolz ihr Zeugnis des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen entgegennehmen und dürfen sich nun offiziell als Gärtner/in bezeichnen.
Auf der Freisprechungsfeier an der Eugen-Kaiser-Schule, an der die jungen Leute ihre letzten zwei bis drei Jahre den Berufsschulunterricht besucht haben, konnten sie am 04.09.2025 feierlich ins Berufsleben entlassen werden. Vorbereitet und moderiert von den Auszubildenden des dritten Lehrjahrs, umrahmt von den musikalischen Darbietungen der Schulband und bereichert durch die kulinarischen Produkte aus der Schulküche bot der spätsommerliche Abend jede Menge grünen Flair für die Gäste.
Den 32 Landschaftsgärtner/innen und 4 Zierpflanzengärtner/innen wurden die herzlichsten Glückwünsche von den Gastrednern Berthold Klumpen (Gartenbauverband Baden-Württemberg-Hessen e.V.), Alexander Tilburgs (Fachverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau
Hessen-Thüringen e.V.), Boris Koburger (Boris Koburger Garten- und Landschaftsbau) und den Lehrkräften überbracht.
Koburger gab den Absolvent/innen eine anregende Geschichte von Karel Čapek mit auf den Weg, in der jener mit feinem Humor schildert, wie unterschiedlich Boden sein kann: „…mal schwer und lehmig, mal leicht und luftig, mal so einladend, dass man am liebsten den Arm tief darin versenken möchte“. Der Boden wird hier Sinnbild für Vielfalt, Geduld und das stille Wunder der Natur. Koburger verwies darauf, dass man dies stets zu beachten habe, wenn man in diese Natur gärtnerisch eingreife.
Die Lehrkräfte der Eugen-Kaiser-Schule beglückwünschen die Absolventinnen und Absolventen, die nun die umliegenden Betriebe mit ihren grünen Kompetenzen tatkräftig unterstützen.
Abschlüsse feiern, Zukunft gestalten: Ein Rück- und Ausblick der InteA-Klassen an der Eugen-Kaiser-Schule

Hanau, 1.September 2025 – Mit dem Start ins Schuljahr 2025/26 heißt die Eugen-Kaiser-Schule erneut viele neue Gesichter in ihren InteA-Klassen willkommen. Insgesamt 68 Schülerinnen und Schüler nehmen in diesem Jahr an der InteA-Sprachfördermaßnahme teil – darunter zahlreiche Neuzugänge sowie Lernende im zweiten Lernjahr. Für 39 von ihnen wird das kommende Jahr besonders spannend: Sie bereiten sich intensiv auf ihre B1-Prüfungen sowie externe Haupt- und Realschulabschlussprüfungen vor. Die Lehrkräfte der Schule setzen alles daran, die Prüfungskandidatinnen und -kandidaten bestmöglich zu begleiten und ihnen das notwendige Wissen und Können mitzugeben.
Bevor jedoch der Blick nach vorn gerichtet wird, stand im Juli eine ganz besondere Feier im Mittelpunkt: die Abschlussfeier der InteA-Klassen, die zahlreiche emotionale Momente bereithielt.
Mit bewegenden Worten, stolzen Blicken und musikalischen Höhepunkten verabschiedete die Eugen-Kaiser-Schule am 4. Juli 2025 insgesamt 35 Schülerinnen und Schüler aus den InteA-Klassen InteA1, InteA2 und InteA3. In der feierlich geschmückten Aula wurden die Absolventinnen und Absolventen im Beisein der Schulleiterin Kirsten Weinem und der Abteilungsleiterin Ursula Old-Franco geehrt. Sieben der Jugendlichen erreichten den Hauptschulabschluss, drei sogar den Realschulabschluss. Viele konnten außerdem ein B1-Zertifikat in Deutsch mitnehmen – ein bedeutender Meilenstein auf ihrem Bildungsweg.
Ein besonderer Moment der Feier war das Konzert des außergewöhnlich talentierten Oleksandr Vikhrov. Der junge Musiker aus der Ukraine hat in den vergangenen zwei Jahren nicht nur intensiv Deutsch gelernt, sondern gleichzeitig an einem Fernstudium zum Komponisten in seinem Heimatland teilgenommen. Nun wird er seine musikalische Ausbildung an einem Konservatorium in der Schweiz fortsetzen. Sein Auftritt rührte viele Gäste und zeigte eindrucksvoll, welche Potenziale in den InteA-Klassen schlummern.
Auch Elif Yilmaz wurde für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet. Sie überzeugte mit dem besten Realschulabschluss des Jahrgangs und wird ihren Weg am beruflichen Gymnasium der Kaufmännischen Schule Hanau fortsetzen. Viele weitere Absolventinnen und Absolventen starten bereits in eine Ausbildung – ein großer Erfolg, der ohne ihre Ausdauer, ihren Mut und die engagierte Unterstützung der Lehrkräfte kaum möglich gewesen wäre.
Durch das Programm führte die mit großem Herz und persönlichem Engagement arbeitende Koordinatorin Jennifer Kahle. In ihrer emotionalen Rede erinnerte sie daran, dass InteA für viele Schülerinnen und Schüler mehr gewesen sei als ein Lernort, nämlich ein Zuhause, eine zweite Familie. „Ihr habt euch nicht nur Wissen angeeignet, ihr habt Wurzeln geschlagen“, betonte sie. Die Rede wurde mit viel Applaus bedacht und zeigte, wie tief die Verbindungen gewachsen sind, die über das Klassenzimmer hinausreichen.
Insgesamt vier InteA-Klassen bleiben der Schule im kommenden Schuljahr erhalten. Die Lehrkräfte blicken gespannt auf deren Entwicklung. Doch der Tag gehörte den Abgängerinnen und Abgängern, die voller Stolz und Hoffnung in eine neue Zukunft aufbrechen. „Ihr habt gelernt, gehofft, gekämpft und gesiegt“, so Kahle abschließend. „Wir sind unendlich stolz auf euch. Geht euren Weg – mutig, selbstbewusst und stark.“
Die Eugen-Kaiser-Schule verabschiedete sich mit Musik, Applaus, Blumen und einem Versprechen: Die Türen stehen immer offen für ein Wiedersehen.
Erfolgreicher Abschluss an der Eugen-Kaiser-Schule: Abschluss- und Meisterfeier im Garten- und Landschaftsbau
Hanau, 1. Oktober 2025 – Mit einer feierlichen Veranstaltung in der Aula der Eugen-Kaiser-Schule wurde der Abschlussjahrgang der Fachschule für Garten- und Landschaftsbau geehrt. Insgesamt 22 Absolventinnen und Absolventen konnten sich über ihre Abschlusszeugnisse als Staatlich geprüfte Wirtschafter sowie über Meisterbriefe im Garten- und Landschaftsbau freuen.
Die Feier wurde musikalisch von der Schulband der Eugen-Kaiser-Schule umrahmt und von Florian Pokoj, Abteilungsleiter der Fachschule, eröffnet. In seiner Ansprache würdigte er die Leistungen der Absolventinnen und Absolventen, die in den vergangenen Monaten großen Einsatz, Ausdauer und Durchhaltevermögen bewiesen haben.
In ihren Grußworten betonten Christian Heinemann, Fachgebietsleiter der Zuständigen Stelle für Berufsbildung beim Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH), und Karsten Hain, Präsident des Fachverbands Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen e. V., die zentrale Rolle des Garten- und Landschaftsbaus bei der Bewältigung aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen. Themen wie Klimawandel, Nachhaltigkeit und lebenswerte Städte seien eng mit der Arbeit der Branche verbunden. Beide hoben hervor, dass die neuen Meisterinnen und Meister mit ihrem Fachwissen und Verantwortungsbewusstsein dazu beitragen, praxisnahe Lösungen für diese Zukunftsaufgaben zu gestalten.
Bei einem geselligen Ausklang in angenehmer Atmosphäre fand die Feier einen würdigen Abschluss.

Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule Hanau setzen Zeichen gegen Rassismus
Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau haben Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule mit einem schulischen Projekt an die Opfer erinnert.
Im Rahmen des Unterrichts setzte sich die Klasse mit dem Thema Rassismus und dem Anschlag auseinander. Aus dieser Beschäftigung entstand die Idee, ein eigenes Gedenken an der Schule zu gestalten. Am 19. Februar 2026 organisierten die Jugendlichen eine schulinterne Gedenkveranstaltung.
In der Schule informierten Stellwände über die Ereignisse, die Hintergründe und die Bedeutung von Erinnerungsarbeit. Zudem gestalteten die Schülerinnen und Schüler unteranderem Buttons mit dem Motto #SayTheirNames, die sie am Gedenktag trugen. Damit wollten sie bewusst an die Opfer erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Auch die kommissarische Schulleiterin Frau Weinem richtete sich mit einer Rede an die Anwesenden.
Das Projekt zeigt: Erinnern bedeutet nicht nur Rückblick, sondern auch Verantwortung für die Gegenwart. Die Schülerinnen und Schüler setzten mit ihrer Aktion ein klares Zeichen gegen Rassismus und für ein respektvolles Miteinander.