Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule Hanau setzen Zeichen gegen Rassismus 

Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag vom 19. Februar 2020 in Hanau haben Schülerinnen und Schüler der Eugen-Kaiser-Schule mit einem schulischen Projekt an die Opfer erinnert.

Im Rahmen des Unterrichts setzte sich die Klasse mit dem Thema Rassismus und dem Anschlag auseinander. Aus dieser Beschäftigung entstand die Idee, ein eigenes Gedenken an der Schule zu gestalten. Am 19. Februar 2026 organisierten die Jugendlichen eine schulinterne Gedenkveranstaltung.

In der Schule informierten Stellwände über die Ereignisse, die Hintergründe und die Bedeutung von Erinnerungsarbeit. Zudem gestalteten die Schülerinnen und Schüler unteranderem Buttons mit dem Motto #SayTheirNames, die sie am Gedenktag trugen. Damit wollten sie bewusst an die Opfer erinnern und ein Zeichen gegen das Vergessen setzen. Auch die kommissarische Schulleiterin Frau Weinem richtete sich mit einer Rede an die Anwesenden.

Das Projekt zeigt: Erinnern bedeutet nicht nur Rückblick, sondern auch Verantwortung für die Gegenwart. Die Schülerinnen und Schüler setzten mit ihrer Aktion ein klares Zeichen gegen Rassismus und für ein respektvolles Miteinander.

 
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