Schuljahr 2020/2021 

Die Eugen-Kaiser-Schule in Hanau ist eine Berufsschule, Berufsfachschule, Höhere Berufsfachschule, Fachschule und Fachoberschule des Main-Kinzig-Kreises und der Stadt Hanau mit ca. 1875 Lernenden.

In der Teilzeitberufsschule erhalten Auszubildende der folgenden Berufsfelder und Berufe ausbildungsbegleitend allgemeinen und berufsbezogenen Unterricht:

Bautechnik
Maurerin und Maurer, Hochbaufacharbeiterin und Hochbaufacharbeiter, Beton- und Stahlbetonbauerin und Stahlbetonbauer und
im ersten Ausbildungsjahr die Berufe Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerin und Mosaikleger, Straßenbauerin und Straßenbauer, Tiefbaufacharbeiterin und Tiefbaufacharbeiter

Farbtechnik- & Raumgestaltung
Malerinnen und Lackiererinnen/Maler und Lackierer, Bauten- und Objektbeschichterin und Objektbeschichter

Ernährung
Bäckerin und Bäcker, Fleischerin und Fleischer, Fachverkäuferin und Fachverkäufer für das Lebensmittelhandwerk und Fachpraktikerin bzw. Fachpraktiker Hauswirtschaft

Körperpflege
Frisörin und Frisör

Agrarwirtschaft
Floristin und Florist, Gärtnerin und Gärtner (z. B. für den Garten- und Landschaftsbau, den Zierpflanzenbau, den Bereich Baumschule, den Bereich Obstbau, den Bereich Stauden, den Bereich Gemüse, den Friedhofsgartenbau)

Gesundheit
Altenpflegehelferin und Altenpflegehelfer

Die Schule bietet Lernenden in Kooperation mit der Gesellschaft für Wirtschaftskunde e. V. und dem AWZ Fischer & Klimesch eine berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme an.

Weiterhin erhalten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Einrichtungen des Behindertenwerks in Hanau-Steinheim und dem Main-Kinzig-Kreis (BWMK) ihren Berufsschulunterricht an ein bis zwei Wochentagen für die Dauer von zwei Jahren.

Praxis und Schule (PuSchB) und Berufsvorbereitungsjahr (BVJ und BzBü18)

Jugendliche, die nach Erfüllung ihrer Vollzeitschulpflicht (neun Jahre) keine Berufsausbildung beginnen, müssen ein weiteres Jahr die Schule besuchen. Diese verlängerte Schulpflicht kann entweder durch den weiteren Besuch der bisher besuchten Schule erfüllt werden, um dort evtl. den Hauptschulabschluss zu erwerben oder durch den Besuch des Bildungsganges zur Berufsvorbereitung an einer Berufsschule.

Im Bildungsgang zur Berufsvorbereitung sollen die Jugendlichen soweit gefördert werden, dass sie ihre beruflichen Neigungen und Fähigkeiten besser erkennen. Diesem Ziel der Berufsorientierung und Berufsfindung dienen fachtheoretischer und fachpraktischer Unterricht in den Berufsfeldern Körperpflege, Ernährung, Agra, Bautechnik oder Farbtechnik und Raumgestaltung und Betriebspraktika. Daneben sollen das Arbeits- und Sozialverhalten und die Allgemein- und Persönlichkeitsbildung gefördert werden.

Die Ausbildung erfolgt in Vollzeitform mit ca. 32 Unterrichtsstunden pro Woche. Sie dauert zwei Schuljahre und endet mit einer Abschlussprüfung. Das Abschlusszeugnis ist dem der Realschule gleichgestellt. Der Abschluss ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen den Besuch weiterführender Schulen, z. B. Fachoberschule, Berufliches Gymnasium.

Die zweijährige Berufsfachschule wird in folgenden Fachrichtungen und Schwerpunkten angeboten:

  • Technik | Bautechnik (Architektur)
  • Technik | Farbtechnik & Raumgestaltung/Mediengestaltung
  • Wirtschaft | Agrarwirtschaft / Gartenbau & Floristik
  • Wirtschaft & Ernährung | Gastronomie & Hauswirtschaft
  • Gesundheit & Sozialwesen | Sozialpädagogik
  • Gesundheit & Sozialwesen | Medizintechnik & Krankenpflege

Der erfolgreiche Besuch der zweijährigen Berufsfachschule kann in bestimmten Ausbildungsberufen beim Eintritt in ein Ausbildungsverhältnis als erstes Ausbildungsjahr angerechnet werden bzw. zur Verkürzung der Ausbildung führen.

Die zweijährige höhere Berufsfachschule für Sozialassistenz baut auf einem mittleren Bildungsabschluss auf. Ziel der Ausbildung ist die Vermittlung von Basisqualifikationen für pädagogische und sozialpflegerische Berufe. Die Ausbildung ist Grundlage für eine weiterführende Ausbildung u. a. an Fachschulen für Sozialwesen. Entsprechend dem allen Schulen gemeinsamen Bildungs- und Erziehungsauftrag befähigt sie die Schülerinnen und Schüler zu verantwortlichem Handeln bei der Mitgestaltung im Beruf und in der Gesellschaft.

Die Ausbildung schließt mit einer Abschlussprüfung ab.

Wer die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt hat, ist berechtigt, die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Sozialassistentin oder Staatlich geprüfter Sozialassistent zu führen.

Im zweiten Ausbildungsjahr erfolgt die Ausbildung an der Eugen-Kaiser-Schule in der Fachrichtung Sozialpädagogik.

  • Nach bestandener Abschlussprüfung kann an der Eugen-Kaiser-Schule die einjährige Fachoberschule Sozialwesen besucht werden, die zur allgemeinen Fachhochschulreife führt.
  • Der Abschluss als Staatlich geprüfte Sozialassistentin oder Staatlich geprüfter Sozialassistent ist in erster Linie Basisqualifikation für eine weiterführende Ausbildung an Fachschulen. Er ist Zugangsvoraussetzung für die Fachschule für Sozialwesen. Dies gilt vor allem für Bewerberinnen und Bewerber, die gerade ihre Mittlere Reife erworben haben.
  • Der erfolgreiche Abschluss ist auch der Berufsabschluss eines Assistentenberufs.

Die Fachschule für Sozialwesen befähigt nach insgesamt dreijährigem Bildungsgang zur selbständigen Arbeit als Erzieherin oder Erzieher im sozialpädagogischen Bereich. Nach erfolgreichem Abschluss wird die Berufsbezeichnung Staatlich geprüfte Erzieherin bzw. Staatlich geprüfter Erzieher vergeben. Die Ausbildung gliedert sich in eine überwiegend fachtheoretische Ausbildung von zwei Jahren mit eingeschobenem Praktikum und ein anschließendes Berufspraktikum von einem Jahr.

Zusätzlich bieten wir auch die Praxis Integrierte Teilzeitausbildung (PIT) zur staatlich anerkannten Erzieherin bzw. zum staatlich anerkannten Erzieher an.

A-Form: Gestaltung

Die Fachoberschule Gestaltung der Eugen-Kaiser-Schule bietet die Möglichkeit, in ein oder zwei Jahren die allgemeine Fachhochschulreife in der Fachrichtung Gestaltung zu erwerben. Für Lernende, die direkt nach der Klasse zehn in die Fachoberschule eintreten, dauert die Ausbildung insgesamt zwei Jahre. Voraussetzung für die Aufnahme ist die erfolgreiche Teilnahme an einem fachspezifischen Eignungstest.

Im ersten Ausbildungsabschnitt der Organisationsform A (Jahrgangsstufe 11) findet in der Regel an zwei Wochentagen Unterricht (ca. 14 Wochenstunden) statt. Das fachrichtungsbezogene (einschlägige) gelenkte Praktikum wird in der Regel an drei Wochentagen absolviert.

Im zweiten Ausbildungsabschnitt der Organisationsform A (Jahrgangsstufe 12) findet Vollzeitunterricht statt. Der Unterricht (32 Wochenstunden) ist in der Regel an fünf Tagen in der Woche.

B-Form: Ernährung, Gestaltung und Sozialwesen

Die Fachoberschule Ernährung, Gestaltung und Sozialwesen (B-Form) der Eugen-Kaiser-Schule bietet die Möglichkeit, in Verbindung mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung in einem Ausbildungsberuf oder gleichwertiger Berufstätigkeit, in einem Jahr die allgemeine Fachhochschulreife in der Fachrichtung Sozialwesen zu erwerben.

Voraussetzung für die Aufnahme in die Fachoberschule Gestaltung ist u. a. die erfolgreiche Teilnahme an einem fachspezifischen Eignungstest.

In der Organisationsform B (Jahrgangsstufe 12) findet Vollzeitunterricht statt. Der Unterricht (32 Wochenstunden) ist in der Regel an fünf Tagen in der Woche.

Die Ausbildung in der FOS (A & B-Form) endet mit einer zentralen Abschlussprüfung. Der erfolgreiche Abschluss beinhaltet das Zeugnis der Fachhochschulreife, das u. a. zum Studium an einer Hochschule oder zu einem konsekutiven Studiengang bzw. einem Bachelor-Studiengang an Universitäten berechtigt und alternativ auch bessere Chancen für eine Berufsausbildung ermöglicht.

Die einjährige Fachschule für Garten- und Landschaftsbau ist ein in dieser Fachrichtung und Organisationsform einzigartiges Weiterbildungsangebot in Hessen. Diese Meisterschule ist berufsbegleitend konzipiert. Der unterrichtsorganisatorische Ablauf berücksichtigt die saisonalen Spitzenzeiten der Garten- und Landschaftsbaubetriebe und schafft einen guten Praxisbezug durch projektorientiertes Arbeiten. Die Fachschule hat eine optimale Vernetzung mit der Berufsschule und dem Prüfungsstandort Südhessen für den Garten- und Landschaftsbau.  Diese optimalen Rahmenbedingungen ermöglichen es, innerhalb eines Jahres die Abschlüsse Staatlich geprüfte Wirtschafterin bzw. Staatlich geprüfter Wirtschafter der Fachrichtung Garten- und Landschaftsbau und Meisterin bzw. Meister im Garten- und Landschaftsbau zu erwerben.

Die Eugen-Kaiser-Schule kooperiert mit folgenden Partnern und Schulen:

Kathinka-Platzhoff-Stiftung

HESSENCAMPUS Hanau

Verein Sprungbrett (PuSchB)

Lindenauschule (PuSchA)

Erich-Kästner-Schule (PuSchA)

Förderverein EKS

GLEKS (Förderverein)

AWZ Fischer und Klimesch (Maßnahmeträger)

Fachstelle Pilot (Berufswegeplanung, QuABB)

Schulleiterin
OStD'in Martina Schneider

Stell. Schulleiterin
StD'in Kirsten Weinem

Sozialbetreuung
Caroline Bergmann

Schulseelsorge
Pfarrerin Nicole Moritz

Koordination Fachpraxis
Claudia Tadema

Verwaltung

Andreas Koch | Verwaltungskoordinator
Susann Fischer | Schulleitungsassistenz
Sabine Ruth | Schulleitungsassistenz
Saskia Rust | Schulleitungsassistenz
Claus Sielaff | Technischer Assistent
Florian Berndt | Objektbetreuer
Emil Ott-Spitzenberg | Objektbetreuer

Abteilung I
StD'in Birgit Schulte

Fachoberschule Sozialwesen,
Berufsfachschule Sozialwesen,
HBS Sozialassistenz
Generalia: HBFS

Abteilung II
StD Werner Mohrhardt

Fachschule Sozialwesen/Sozialpädagogik
Generalia: Fachschule für Sozialwesen

 

Abteilung III
StD'in Ursula Old-Franco

Fachoberschule Ernährung,
Berufsfachschule Ernährung,
Duale Ausbildung | Ernährung und Körperpflege,
Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung | PuSchB, BzBü18
Generalia: Bildungsgänge zur Berufsvorbereitung

Abteilung IV
StD Dirk Bade

Berufsfachschule Agrarwirtschaft,
Duale Ausbildung | Agrarwirtschaft,
Geistige Entwicklung,
Fachschule Agrarwirtschaft
Generalia: Duale Ausbildung

Abteilung V
StD Rüdiger Ritter

Fachoberschule Gestaltung
Berufsfachschule Bautechnik,
Farbtechnik & Raumgestaltung
Duale Ausbildung | Bautechnik,
Farbtechnik & Raumgestaltung
Generalia: Fachoberschule

Abteilung VI
OStR Dr. Martin Löffler

Berufsfachschule Gesundheit

IT-Infrastrukur, Homepage, QM
Ausbildung Altenpflegehelferin und Altenpflegehelfer im Modellprojekt Pflege in Hessen integriert


Generalia: Berufsfachschule

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